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Einführung:
Wie hältst Du es mit der Taufe? Eine Gretchenfrage in christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Deshalb eine kurze Zusammenfassung des Taufverständnisses hier in unserer Jakobus-Gemeinde.
Was ist eigentlich eine „Taufe“?
Ein in den Glauben an Jesus Christus Getaufter vollzieht den Ritus der Taufe an einem Ungetauften. Die Taufe symbolisiert Gottes reinigende Kraft, sie ist ein Zeichen vor der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, dass der Täufling auf Grund seines Glaubens und der Gnade Gottes zum Leib Jesu (der christlichen Gemeinde) gehört. Die christliche Taufe erfolgt im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und zeigt den Tod des unerlösten Menschen und seine Auferstehung in Jesus Christus.
„ ... auf Grund seines Glaubens ...“ - und bei Babys ?
Tatsächlich taufen wir in der Jakobus-Gemeinde Menschen, die bezeugen können, dass sie an Jesus als den Sohn Gottes glauben. Das bedeutet, dass wir generell von Säuglingstaufen Abstand nehmen, und stattdessen eine Kinderweihe durchführen. Hier wird das Kleinkind Gott geweiht und Gottes Segen für das Kind erbeten.
Allerdings erkennen wir die Säuglingstaufe anderer Kirchen an, wenn sie von dem Getauften als seine Taufe (Gottes Bund mit ihm) verstanden wird. Wir sind also keine Wiedertäufer im kirchengeschichtlichen Sinne.
Ihr tauft also niemanden, der diesen Wunsch nicht äußern kann?
Taufe ist und bleibt ein Gnadenbund Gottes mit den Menschen. Wir werden niemandem die Taufe vorenthalten, der z. B. auf Grund einer Behinderung diesen Wunsch nicht äußern kann, dessen Familie aber die Taufe wünscht. Da ziehen wir vielleicht unsere Theologie nicht konsequent durch – aber Gottes Liebe und Gnade steht über unserer Theologie.
Sonst käme der ja auch nicht in den Himmel...
Wir halten den äußeren Akt der Taufe nicht für heilsnotwendig. Geboten und aufgetragen von Jesus, unserem Herrn – das ja. Und darauf weisen wir ungetaufte Gläubige auch hin. Aber zum Heil, zur ewigen Gemeinschaft mit Gott bedarf es einer inneren Taufe, dem Glauben an Jesus Christus.
Und wie tauft ihr?
Normalerweise öffentlich, an einem See (kommt aber auf die Jahreszeit an), um das Zeugnishafte der Taufe zu betonen; durch den Pastor der Jakobus-Gemeinde; und durch Untertauchen im Rahmen eines Taufgottesdienstes.
Schriftstellen zum Thema:
Matthäus 28 : 19; Apostelgeschichte 22 : 16 ; Epheser 4 : 5
Markus 1 : 9 – 12; Römer 6 : 4 ;
Markus 16 : 16; Galater 3 : 27 .
Die Jakobus-Gemeinde ist eine evangelische Freikirche. Das bedeutet, dass rechtlich und organisatorisch gegenüber dem Staat das Prinzip der Selbstverwaltung und Selbstfinanzierung vertreten wird. Im Gegensatz zu Sekten vertreten die Freikirchen keine Sonderlehren.
Die Jakobus-Gemeinde und ihre Mitglieder wollen durch ihr Leben klar auf Jesus Christus hinweisen. Sündenvergebung, echter Friede und ewiges Leben kann nur durch Ihn geschenkt werden. Deshalb fordern wir unsere Mitmenschen heraus:
Lasst Euch versöhnen mit Gott!
Wir wissen, dass ein Leben als Jünger Jesu nicht einfach ist. Schließlich wollen wir auch die für uns unbequemen Gebote Gottes ernst nehmen. Deshalb ist uns die Ermutigung in Kleingruppen und die Gemeinschaft untereinander so wichtig. Wir ermutigen einander, in Hauskreisen, ALPHA-Kursen, Gottesdiensten, Gebets- und Dienstgruppen nach Gemeinschaft und dem Willen Gottes für das eigene Leben zu suchen.
Wir wollen von unserem Glauben erzählen. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wollen wir eine geistliche Heimat bieten, in der sie Gottes Liebe entdecken und leben können.
Leben mit Gott ist das ultimative Abenteuer. Wir laden Sie dazu ein: Mutig zu beginnen und durch die Führung des Heiligen Geistes ein erfülltes Leben zu führen.
Wolfgang Schwarzfischer, Pastor
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